BARBARIC OATH – sword, sorcery, vengeance (EP)
Die Zahl der Bandeinheiten, die nur aus zwei Leuten bestehen, wie Matterhorn und zuletzt auch Rats Of Gomorrah, nimmt weiter zu. Die beiden Black Deather von Barbaric Oath sind von Seltsame Erden und Nekus, Bassist G. ist noch bei Into Coffin, also auf diesem Gebiet keine blutigen Anfänger. Zuvor erschien 2024 ihr Demo mit dem plakativen Titel „Attack Attack Attack“, jetzt liefern sie eine EP. Nachdem der Erzähler seinen Spruch aufgesagt hat, dreschen die Marburger in die Vollen. Auf dem Plan steht eindringliches Riffgeschraddel. Garstige Uncleanvocals hallen hindurch und das dichte Drumwerk prügelt den Hörer mürbe. Die so entstehenden Atmosphären verzichten auf Breaks und Slowparts, aber nicht komplett auf einführende Samples. Noch einmal Spoken Words bringt nämlich der Einspieler zu „Bestial Witchery“, ein Song, der mit markanten Drums endet. Ebenso bekam der Schlussklopper „For Victory … (The Warrior Path)“ einen Einspieler. Zu „Dragon Lord“ wird dann deutlich, dass der Bass nicht an der Klampfe gekoppelt ist, sondern schön selbst eingespielt wurde. Um die Drums kümmert sich übrigens ex-Insomniak Schlagzeuger M., der hier für ausreichend Geprügel sorgt. Diese fünf Tracks schaffen es auf zwanzig Minuten Spielzeit und sorgen dafür, dass wir mach an der Livefront darauf achten, ob wir die Jungs mal auf der Bühne erleben dürfen.
Wertung: -/10
Autor: Joxe Schaefer
| Label: | CALIGARI RECORDS |
| VÖ-Datum: | 27.03.2026 |
| Running Time: | 20:12 |
| Format: | CD, Mp3, Tape |
Erhältlich bei:
Idiots Records


