HADOPELAGYAL (GER) – zalmathic necroichorion (EP)

Von allen Bands auf diesem Planten, die sich diesen Namen gegeben haben, sind dies hier die mutwilligen Zerstörer mit dem ‚y‘. Eine üble Dreschwand tut sich gleich mit dem Eröffner „Heptaporous Deathchant“ auf und wir bemerken schnell in Atmosphäre und einfacherem Sound, hier verschmelzen nicht nur Black und Death, sondern auch der Oldschoolgedanke mit dem unteren Underground. Der Strom von unbändigem Getöse, uncleane Shouts agieren fern von Vers- und Strophenvorsehungen, vernichtet alles Dagewesene, dass im zermahlenden „Tombwake Liturgeia“ sogar ein Soloansatz hervordringend ausgemacht werden kann, wie auch jedes Anticken der Becken. Da überrascht es schon, dass sich der Abschlusspulverisierer „Dreadveil Ereboklast“ mit einem Fadeout ausblendet. Den hätten wir gerne noch länger ertragen. Nach ihrem zweiten Album “Haematophoryktos“ aus dem vergangenen Jahr, tun die beiden Protagonisten aus Hamburg und Leipzig nun vier Tracks im EP-Format raus. Für diese dreiundzwanzig Minuten sollte man sich mit offenen Ohren Zeit nehmen. Wer auf der Suche nach der kurzen Abrissbrutalität für zwischendurch ist, wird hier nicht wirklich ankommen, denn Hadopelagyal trümmern schon überschaubar kleine Ideen mit ein, die beachtet werden wollen.

Wertung: -/10
Autor: Joxe

Label:AMOR FATI
VÖ-Datum:04.09.2026
Running Time:22:56
Format:CD, Vinyl, Mp3, Tape

Erhältlich bei:
Idiots Records

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