NECROPOLISSEBEHT – taurunovem-th’astraktyan serfdome
Der Bereich des schwarzen Death Metals ist weit gefasst. Mit ihrem Sound trägt die deutsch-kanadische Freundschaft dazu bei, dass das auch so bleibt. Denn dieses Debütalbum beschreibt nach einem Spoken-Word-Intro mit stahlhart verzerrtem Hall chaotisch krachend, wie sich ein Untergangsszenario einer moderneren Welt anhören könnte. Vertraut wirkt darin das durchgehend bollernde Drumwerk, das kontinuierlich in kurzen Frequenzen den Stanzrhythmus vorgibt. Brechendes Maschinengeratter wie in einer Werkhalle, in der Panzerteile zusammengenietet werden, wird nun für über vierzig Minuten den Raum nehmen, falls dieser selbst überhaupt überlebt und seine Wände nicht einstürzen. An Stelle zwei folgt ihr Anthem, zu dem plötzlich und unerwartet eine Leadgitarre aufblitzt. Wenn Vocalparts auftauchen, dann hallen diese weiter aus dem Hintergrund hervor. Ähnlich wie das Solo in „Ritual Genocide“, das nicht bis in den Vordergrund rücken will. Mal eine Facette im Ganzen, wo sonst wenig Wert auf Nuancen gelegt wird. Ein Bollwerk purer Vernichtung.
Wertung: 7/10
Autor: Joxe Schaefer
| Label: | AMOR FATI |
| VÖ-Datum: | 20.02.2026 |
| Running Time: | 41:40 |
| Format: | CD, Vinyl, Mp3, Tape |
Erhältlich bei:
Idiots Records


