RAZORVOID – into the void

Bereits bei Anblick des Logos und des Covers sollten Oldschooler und Undergrounder zappelig werden. Dieses Speed Thrash Punk Quartett aus Göteborg kommt mit dem ersten Album um die Ecke. Nachdem man in den ersten fünf Jahren nur Singles, eine EP und eine Compi rausgetan hat, ist es nun ein regulärer Langspieler geworden. Der Opener „Sign Of The Curse“ baut sich vielversprechend auf und liefert in Kürze das volle Brett. Damit dürfte jedem klar sein, was hier Anmach ist. Wer im gediegenen Solo von „Blasphemic Assault“ nicht zur Luftgitarre greift, muss wohl die Hände voll Bier haben. Und langsam ist hier garnichts. Es gibt wohl mal kurze Pausen des geradlinigen Schlagwerks, doch dann gibbet sofort wieder aufs Maul. „An Everlasting Flame“ marschiert im Uptempo, den Track hätte man sich auch von Motörhead vorstellen können. Natürlich bleibt das Tempo nicht da unten, sondern wird danach mit „Under The Lash“ wieder hochgeschraubt, mit panischem Flitzesolo inklusive. Es wirkt klarer und ungeschliffener Sound mit Hall, denn ruhig bleiben kann man hier nicht. Elf straight geschrubbte Tracks werden hier in die Leere rasiert. Ein klarer Fall für die nächste Dosenbierparty. Abschließend sei noch erwähnt, dass Basser Jesper noch bei den Speedstern von Armory tätig ist.

Wertung: 8/10
Autor: Joxe Schaefer

Label:JAWBREAKER RECORDS
VÖ-Datum:02.10.2026
Running Time:35:43
Format:CD, Vinyl, MP3

Erhältlich bei:
Idiots Records

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