LITOSTH – dreaming
Diese beiden Brasilianer haben sich nach Zusammenkunft im Jahr 2016 für ein melodisches Konstrukt aus Black und Death Metal entschieden, womit sie nun zum vierten Mal ein Album raustun. Das Teil vereinigt acht nicht zu kurze Tracks, der kürzeste misst knapp unter fünf Minuten Länge. Stimmungstechnisch dürfen sich auch Freunde des Dooms angesprochen fühlen, zumal die Tempi vornehmlich maximal Midtempo erreichen. Schon der Start mit dem Opener „Defy“ glänzt von Harmonie und Melodie, und es gesellen sich noch Synthies mit Orchestrierungen dazu, welche die Angelegenheit weiter aufpusten. Es entsteht ein dichtes Soundgerüst aus Wärme und Kraft. Unverzerrte Gitarrenklänge wie mal in „Eclipse“ lockern auf und können den Werken noch etwas Progressivität einhauchen. Hereinbrechende Naturgewalten wie in „Abyss“ strömen mächtig und reißen mit. Die nicht zu fiesen Growls bleiben verständlich und üben sich eher in Rhythmik, denn in Tonlagen. Auf den Promofotos sind zwar zwei Personen zu sehen, doch hinter allem steht Allinstrumentalist Maicon Ristow, der sich an Bass und Drums durch zwei weitere Musiker unterstützen lässt. Wer sich bis hierhin angesprochen fühlt, dürfte zur Zielgruppe gehören und vom gelungenen Coverartwork die letzte Neugier geweckt bekommen, „Dreaming“ anzutesten.
Wertung: 6/10
Autor: Joxe Schaefer
| Label: | PERSONAL RECORDS |
| VÖ-Datum: | 24.07.2026 |
| Running Time: | 46:18 |
| Format: | CD, Mp3 |
Erhältlich bei:
Idiots Records


