POSSESSION – the mother of darkness
Es gibt etwas neues von Possession. Es ist das zweite Album der Black Deather, auf das wir lange warten mussten, neun Jahre insgesamt. Grollen und Glockengeläut führen in die Dunkelheit der Belgier ein. Eine Kirchenorgel und Spoken Words vernehmen wir noch, dann fegt das fiese Riff von „The Black Chapel“ los. Dauert gar nicht lange, dann befindet man sich in der gewohnten Umgebung des Fünfers, irgendwie save und gewohnt verlässlich. Das dunkle Oldschoolzeugs bollert durch den Raum, als wäre zwischenzeitlich nichts gewesen. Viel Getöse mahlt sich ins Gehirn, das mit und ohne Leads harmonisierende Wirkungen zeigt. Sehr geil auch die Flächen von penetrierendem Doublebassgehämmer in „Exhulted Hearts“. Ziemlich markant stampft „Cry-Shine-Die“ los, einer der Highlights auf diesem Album. Zu den Growls kommen stellenweise noch ein paar uncleane Shouts, oder es geht gleich wie im Titelstück“ mit animalischen Ausstößen los. Insgesamt fräsen sich über einundfünfzig Minuten unter die Hirnrinde, abzüglich des Intros und zwei Outros kümmern sich acht Songs um das uneingeschränkte Wohlbefinden des Hörers. Bleibt unterm Strich noch zu sagen, dass die Rechnung für Possession auch im Jahr 2026 aufzugehen scheint. Greifen wir das Vinyl ab und achten auf die Liveankündigungen…!
Wertung: 8,5/10
Autor: Joxe Schaefer
| Label: | IRON BONEHEAD |
| VÖ-Datum: | 25.02.2026 |
| Running Time: | 51:33 |
| Format: | CD, Vinyl, Mp3 |
Erhältlich bei:
Idiots Records


