DEATH. VOID. TERROR. – to the great monolith 2.5 (EP)

In der Schweiz gibt es noch immer Abgründe. Weitere Kapitel dazu liefern derzeit die beiden Protagonisten dieser Doom und Black Zusammenkunft aus Zürich, die sich bei der Wahl ihrer Plattentitel wohl dauerhaft festgelegt haben. Denn bei Death. Void. Terror. titeln bis jetzt alle Outputs mit „To The Great Monolith“. Diesmal wurde es eine EP mit dem Zusatz „2.5“ im Namen. Hier widerfährt dem Konsumenten ein dunkles und hallbetontes Hörerlebnis, bestimmt durch finstere Klangerlebnisse jeglicher Art. Freunde von abgründigen Riffs und fülligeren Soundgrotten gehen weitestgehend leer aus. Es werden Gesänge von unclean bis Tenor berücksichtigt, auch verzerrte Narrationen finden ihren Platz, die sich für eine Viertelstunde durch das epische Abschlussbröckchen von „Third Monolithic Manifest“ ziehen. Das wäre nicht schlimm gewesen, wenn es trotz endlosem Sabbelpart deftiger geworden wäre. In Hintergründen ziehen wulstige Synthlandschaften durch die Tiefen, etwa so wie man es mal bei The 3rd And The Mortal gehört hat, falls die Norweger noch jemand kennt. Diese drei Tracks mit Tiefgang und Erzählcharakter verlangen aufmerksameres Zuhören. Was man dabei vor dem geistigen Auge sehen möchte, checkt man besser vorher ab. An schlechten Tagen könnte diese halbe Stunde zu einer Herausforderung werden. Erscheint nur auf Tape und digital. Das gerade gleichzeitig erscheinende Album „To The Great Monolith III: Rifts“ wurde hier nicht berücksichtigt.

Wertung: -/10
Autor: Joxe Schaefer

Label:SENTIENT RUIN LABORATORIES
VÖ-Datum:30.09.2026
Running Time:28:57
Format:Mp3, Tape

Erhältlich bei:
Idiots Records

Weitere Reviews