GREAT OBSERVER, THE – loss of transcendence

In Italien ist alles schön. Bei The Great Observer handelt es sich um eine vierköpfige Band, die mit „Loss Of Transcendence“ das Debütalbum vorlegen. Auch diese Scheibe beginnt, wie gefühlt so ziemlich alle in derzeitiger Veröffentlichungsflut, mit einem Intro, in dem der zweite Teil immerhin selbst gespielt wird, dass dieser zweiminütige Vorspann noch cool wird. Danach bringen die Stiefelländer schon ihr Anthem. Vermischt werden die Stilarten Black, Thrash und Death auf eine Art Leichtkostbasis. Locker, nicht zu schwer und gut bekömmlich. Etwas mehr Rhythmik erzeugt „Herald Of Thorns“ und die angenehm treibenden Beats von „How Far The Faithless Will Ventur“. Mittendrin folgt mit „Ekstasis (The Lonesome Path)“ noch ein Zwischenspiel mit Mönchschören, obwohl das folgende „Impervious Creation“ mit seinen Trommeln schon markant genug hereinbricht. So bleiben abzüglich Intro und Intermezzo noch acht Songs und eine halbe Stunde Musik. Sehr finster oder gar zu ernst wird es hier nicht, dafür bleibt es aber komplett echt und gelangt mit dem dieser Platte den Titel gebenden Finaltrack noch einmal so richtig in oberschnelle Bereiche. Kann man sich geben, könnte mit einer Dose Bier noch besser wirken.

Wertung: 7/10
Autor: Joxe Schaefer

Label:BLACKSEED PRODUCTIONS
VÖ-Datum:30.04.2026
Running Time:35:58
Format:CD

Erhältlich bei:
Idiots Records