FURNACE – echoes of a distant future
Wenn man grad übelst frostigen Black Metal gehört hat, und dann auf die neue Furnace switcht, dann dringen die Sounds ziemlich geschmeidig in die Gehörgänge. Ohne Zweifel wird auch das siebte Album der Schweden für viele Death Metaller Nu-Metal sein, denn Melodic Death ist für viele eben kein echter Oldschool mehr. Zugegeben, das unmetallische Coverartwork können alle Lager bemängeln. Geht man aber, so wie wir gerade, an die vier bis fünf Minuten langen Tracks aus der traditionellen Metalseite heran, dann könnte der Metaller damit klarkommen, der auch etwas derber vokalisierte Ausrichtungen konsumiert. Denn mit den nicht zu deftigen Growls von der tiefen Stimme von Gitarrist Rogga Johansson (ja, er ist es mit seinem x-zigsten Projekt) kann man klarkommen, das wirkt schon echt und nahbar. Schön auch, dass diese zehn Tracks kein Intro, Outro oder Intermezzo in den Ablauf verpasst bekommen haben. Das hat alles ganz sicher seine unbestrittenen Qualitäten, wirkt allerdings, wie so oft bei den Klamotten des Mainmans, eher austauschbar. Obwohl alles wie aus einem Guss kommt, könnte das rhythmischere „Cathedral Gates“ dennoch als Anspieltipp durchgehen.
Wertung: 6/10
Autor: Joxe Schaefer
| Label: | EMANZIPATION RECORDS |
| VÖ-Datum: | 29.05.2026 |
| Running Time: | 43:29 |
| Format: | Mp3 |
Erhältlich bei:
Idiots Records


