HELLEVATE – killicon valley
Wenn man frei und ungebunden seine Tonträger veröffentlicht, redet einem auch keiner rein, wenn es um Gesamtspielzeiten geht. So ist auch „Killicon Valley“ mit zwölf Tracks randvoll gepackt worden, sehr gut gefüllt wie auch seine beiden Vorgänger. Für den Fünfer aus Kansas nun bereits zum dritten Mal. Die nämlich zelebrieren hier Thrash Metal, und zwar nach allen Regeln der Oldschool Kunst. Und es soll sich lohnen. Das instrumentale Intro mit dem Titel „D.T.C.“ schrubbt einem schon die Schläfen blank. Dabei bleibt man zwar gerne in Bereichen des Midtempos, jedoch mit der Gewalt von zwei Sägegitarren. Das Solo in „Invoke Apocalypse“ will man gleich auf der Luftgitarre mitspielen, die Chants im sonst geschimpften „Demagogue“ mitgrölen. Die flexiblen Vocals können auch mehrere Tonlagen, werden sogar manchmal etwas unclean. Zeigt sich „Part Of The Tribe“ noch sehr rhythmisch, haben wir mit „The Lost Pages“ noch ein melodisches Instrumental, das irgendwie den Flair von Falconer mit Melodien wie Maiden kreuzt. Eine akustische Phase wie die in „Holy Man“ ist bloß für ganz kurze Zeit. Keine komplett einfarbige Angelegenheit, der Spannungsbogen bleibt interessant. Wer exakt drauf steht, bekommt ein schön langes Album mit einer Running Time von über einer Stunde!
Wertung: 7,5/10
Autor: Joxe Schaefer
| Label: | EIGENPRODUKTION |
| VÖ-Datum: | 22.05.2026 |
| Running Time: | 61:21 |
| Format: | Mp3 |
Erhältlich bei:
Idiots Records

