JUNGLE ROT – cruel face of war

Ihre letztjährigen Konzerte mit Master und Benediction in der Gegend sind noch gut in Erinnerung, auch die Ankündigung eines neuen Albums. Wie schön, die Wisconsin Deather haben es jetzt endlich raus. Und das Warten hat sich gelohnt, denn die zwölf Tracks auf ihrem zwölften Album drücken sich in einer klaren Oldschoolproduktion aus den Speakern und haben nicht nur Wiedererkennungswert, sondern wollen auch gleich noch einmal abgespielt werden. Zunächst werden im Intro Dschungelgeräusche lauter, dann reißt „Apocalyptic Dawn“ die Wände ein, schon mit der cool schreienden Leadgitarre und dem erwarteten Arschtritt. Sehr markantes Riffwerk durchsetzt den Midtempoklopper „Maniacal“, danach wird „Suffer In Silence“ mehr im Highspeed geschossen. Die Punches des Titeltracks treffen genau auf die Zwölf. Bis jetzt läuft das Ding sehr gut rein und das bekannt groovende Jungle Rot Feeling hat sich ausgebreitet. Die Doublebass stampft Phasen in „When The Elders Rise“ platt und in „Horrors Vile“ unterstützt Dave Ingram von Benediction bei den Growls. Ja klar, waren sie ja mit auf Tour. Das Album wird einige viele Durchläufe erfahren und im Gehirn bleiben, besonders der Abschließer „Hollow Husk“, der im Finale noch einmal ein fettes Ausrufezeichen setzt. Absolutes Volltrefferalbum. Wird in den Jahresbestenlisten auftauchen und macht mächtig Bock auf die nächste Tour!

Wertung: 8,5/10
Autor: Joxe Schaefer

Label:UNIQUE LEADER RECORDS
VÖ-Datum:15.05.2026
Running Time:41:36
Format:CD, Vinyl, Mp3

Erhältlich bei:
Idiots Records

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