TOMB SLAB – same

Wenn grad nichts mehr geht, funktioniert aber eine Fuhre Sludge aufs Maul. Also greifen wir uns mal das erste Album dieser Briten und wursten uns das mal durch die Lauschkanäle. Mit einer ausgiebigen Rückkopplung fängt es an. Das Quartett mit einer Gitarre legt großen Wert auf eben nur eine Gitarre. Das bedeutet also, die Riffwand steht erstmal wie eine eins. Die Soli fallen entsprechend knapp aus; den Zwischenraum zum Bass nimmt man dann deutlich wahr. Garstig unclean geschreikeifte Vocals in einer Tonlage variieren wenig, doch in „Tomb Of Flesh“ wird es mal etwas wulstiger. Die Truppe aus Nottingham zelebriert gerne die Songübergänge mit Rückkopplungen und lässt sie länger so stehen, wie auch zum am Schluss positionierten Anthem, welches natürlich mit einem besonders grellen Feedback endet. Über eine halbe Stunde intensive Fiesheiten auf Doomniveau wird hier von den Briten zelebriert. Also auch in Sachen Tempo bleiben sie am liebsten in den unteren Taktungen. Jedoch das Midtempo in „The Butcher“ lädt irgendwie zum Marschieren ein, während das Uptempo von „Rawhead“ schon zum Bangen animiert.

Wertung: 7/10
Autor: Joxe Schaefer

Label:ROAD TO MASOCHIST
VÖ-Datum:17.07.2026
Running Time:30:39
Format:Mp3

Erhältlich bei:
Idiots Records

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