ÄXE – autogeddon (Demo)

Wenn du dich mit deiner Band Axe nennen willst, musst du dir schon etwas einfallen laasen, um sich von allen anderen mit gleichem Namen abzugrenzen. Diese Speed Blacker haben einfach zwei Punkte über den Anfangsbuchstaben gesetzt. Musikalisch setzen sie auch Ausrufezeichen, auf diesem Output achtmal. Das ketzerische Gedresche bleibt nachvollziehbar, die Growls werden mit etwas Geschrei angereichert. Im punkigeren „Gunned Down Dead“ kommt das tieferen Growls zusammen. Treibende Riffs treffen auf etwas rumpelnde Chaotik, sogar Twin Soli bieten sie feil, gleich im Opener „Warriors Of The Death Raid“ sogar ausgiebig bis zum Ende des Tracks. Geil auch wieder die Paniksoli in „Weapon Creed“, die den Song zu Grabe tragen. Die altschulige Produktion stellt alles deutlich genug heraus und hat auch Bassbums, besonders bei den Kicks der Trettrommel. Der Fünfer aus London lässt nichts anbrennen, und das nun schon zum zweiten Mal. Denn im vergangenen Jahr erschien schon einmal ein Demo von ihnen, ihr erstes Lebenszeichen überhaupt. Weil das echt gutes Futter für die Zielgruppe ist, wäre das auch gar nicht schlimm gewesen, wenn das Zeug als Album erschienen wäre. Was wahrscheinlich eh irgendwann passieren wird, doch so bleibt dem Quintett noch etwas mehr Underground erhalten. So hat man für den physischen Tonträger auch bloß das Tapeformat gewählt.

Wertung: -/10
Autor: Joxe Schaefer

Label:CALIGARI RECORDS
VÖ-Datum:17.07.2026
Running Time:34:02
Format:Mp3, Tape

Erhältlich bei:
Idiots Records

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