ASTRIFEROUS – atavistic unraveling
Sicherlich kennt man den mittelamerikanischen Staat mit seinen fünf Millionen Einwohnern nicht gerade für die Hochburg des Death Metals. Dafür ist aber dieser Vierer aus San Jose bei Underground Death Metallern bekannt, spätestens seit seinem 2023er Debütalbum „Pulsations From The Black Orb“. Drei dieser vier Members zocken noch bei den Death Metallern von Candarian und/oder Perishing, aber unter diesem Banner haben sie auf ihrem Zweitwerk „Atavistic Unraveling“ sieben neue Tracks gepackt, die gleich mit Riffgemenge von zwei Gitarren, Temposchüben und Tiefengrowls mit Hall des Eröffners „Carriers Of The Curse“ beeindrucken. Irgendwo im Back des Finales von „The Floating Catacombs“ treten noch hinter dem wilden Bassgenagel knappe Synthietapeten hervor, ohne die es wahrscheinlich auch ohne Stimmungsabfall gegangen wäre. Als das Tempo dann im Vorletzen „Mnemonic Phenomena“ für das Solo gedrosselt wird, öffnen sich langsam die Tore für das epische Abschlussmonument „Resonance Cascade“, in dem auch noch einmal solche Synthies auftauchen, wie oben beschrieben. Sonst ein Klasse Album, auf dem vielleicht bis auf die oben angeführten Synthies alles stimmt. Sollte man sich echt mal antun.
Wertung: 7,5/10
Autor: Joxe Schaefer
| Label: | ME SACO UN OJO |
| VÖ-Datum: | 26.06.2026 |
| Running Time: | 36:27 |
| Format: | CD, Vinyl, Mp3 |
Erhältlich bei:
Idiots Records


