SAPROBIONTIC – of fire and bloodshed

Ding Dong! Der Postmann bringt einen fetten Umschlag, der gar nicht durch den Briefschlitz passt. Selten dieser Tage, dass zu Rezensierendes auf echten physischen Tonträgern bei uns landet, aber bei Black Lion Records gibbet das offensichtlich noch. Dann stürzen wir uns gleich mal rein, denn jetzt ist auch grad der Tag der offiziellen Veröffentlichung. Der Sound kommt schon mal klar und trocken mit gesundem Bums auf der Bassdrum. Außerdem wirbeln Drumfiguren von Anfang bis Ende ordentlich. Eine einzelne Riffgitarre von Shouter und Gitarrist Christoph macht die Songs aus, und es wird hörbar auch nur eine verwendet, das stellt die Produktion deutlich heraus. Sie steht aber doch noch einen Deut hinter den sehr präsenten Drums. Weil bei brutalem Death alles noch etwas extremer sein soll, so auch bei den Jungs aus Dresden, besticht dennoch ihr drittes Album durch ein paar markante Auffälligkeiten. Das coole Riff von „Apex Predators“ gehört auf jeden Fall dazu, oder die Rhythmuswechsel in „Shepherd Of Doom“, die echte Hinhörer sind. Da kommt in dem Track noch ein kleines Solo hinzu, die übrigens nirgends zu lang ausfallen. Kein schlechtes Album, dieses „Of Fire And Bloodshed“, für das Flo von Agrypnie die Drums eingespielte.

Wertung: 7/10
Autor: Joxe Schaefer

Label:BLACK LION RECORDS
VÖ-Datum:23.10.2026
Running Time:40:42
Format:CD, Vinyl, Mp3

Erhältlich bei:
Idiots Records

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