HORRIFIC VISIONS – remnants of atrophy
Wer seinen Death Metal schön unbequem und möglichst brutal mag, der kann nun Nachschub aus Texas bekommen. In San Antonio erscheinen Horrific Visions mit ihrem ersten Album am Horizont, das schon mal durch das ziemlich ansprechende Coverartwork auffallen sollte. Auf der Scheibe brüllt sich erstmal ein nicht wirklich vertrauenswürdiges Vieh durch das Intro, bevor der Opener „Malnutrition“ die Marschrichtung offenbart. Die nicht zu tief abgesenkten Riffs rattern hoch bis zu Hummelschwärmen und können unverdaulich disharmonische Tonfolgen besitzen. Bis kurz vor Blastbeat reichen die Bassdrumfrequenzen. Dazu kommen vokale Extremstausstöße, natürlich alle komplett unverständlich. Auf dieser Ebene fühlen sich die fünf Umtriebigen offensichtlich wohl, ohne den unbändigen Drang zu offenbaren, in Sachen Extreme neue Rekorde aufstellen zu wollen. Einspieler verbinden manche Songs. Nach fünfundzwanzig Minuten ist der Sturm vorbei. Genau das Richtige, die neuen Spritpreise zu feiern, oder Buckelwaltouristen aus der Bucht zu vertreiben.
Wertung: 7/10
Autor: Joxe Schaefer
| Label: | COMATOSE |
| VÖ-Datum: | 22.05.2026 |
| Running Time: | 25:13 |
| Format: | CD, Mp3 |
Erhältlich bei:
Idiots Records


