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  • DYING VICTIMS ATTACK Vol. 4 Warm-Up – Essen, Don‘t Panic, 09.04.20263. Mai 2026 - 12:00
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DYING VICTIMS ATTACK Vol. 4 Warm-Up

Essen, Don‘t Panic, 09.04.2026


Meine Güte, echt krass! Offensichtlich ist schon wieder ein Jahr vergangen, dabei scheint das letzte Dying Victims Attack gefühlt noch gar nicht so lange her zu sein. Schon beim Eintritt in das Don‘t Panic“ redet alles über die Abyss-Party, die im Mai hier in dieser Location stattfindet. Da sind wir sehr gespannt, wie das wird, denn ein großer Teil des Zielpublikums steht auch heute hier auf der Matte. Während der Einlass noch munter läuft, startet auf der Stage für die nächste halbe Stunde die erste Band, die da sind Shewolff aus Belgien. Ihr angeblackter Punksound kommt ohne Melodien aus, aber definitiv nicht ohne Tempowechsel und Rückkopplungen, die einfach dazu gehören. Die Vocals von Katrien spucken Gift und Galle; ein paar Zusatzgrowls werden vom Bassmann gesendet. Der Dreier liefert den erwarteten Arschtritt zum Auftakt, dass ihre EP „We‘re All Gonna Fucking Die“, welche nächsten Monat natürlich bei dem Label unseres Vertrauens kommt, heiß erwartet werden darf.


Um Viertel nach sieben erklingt das Intro der nächsten Band. Von allen Bands auf diesem Planeten, die sich den Namen Templar gegeben haben, sind dies hier die klassisch metallischen Schweden. Man darf auf ihren Auftritt gespannt sein, denn im Untergrund kam ihr klassischer Metal bislang gut an. Mit Schuld daran, dass sie ins Gespräch gekommen sind, ist ihre „Treacherous Beast“ EP aus 2024, natürlich auch im 7-Inch-Format erhältlich. Zwar benötigen sie öfter längere Pausen zum Stimmen, doch „Rainbows End“ kommt noch immer wie abgeschossen, und Fistraisings mit Templar-Rufen sind die Antwort. Etwas Epik und Kauz regieren mit, da wird man sich eher an den freien Oberkörper unterm Umhang erinnern, als an aktives Doppelhalsgepose. Nach dem letzten, gespielten Ton sind noch einmal Templar Rufe zu hören.


Zuletzt haben wir Prehistoric War Cult auf dem Der Detze Rock Open Air live gesehen, wo sie sowas von abgerissen haben. Jetzt sind sie hier in Essen, auf einer etwas kleineren Indoorbühne. Sind wir mal gespannt, ob sie hier das chaotische Getrümmer aus der Eifel wiederholen können. Mit einem supergrolligen und sehr langen Intro steigen sie ein, gefühlt sehr spät. Als die Jungs in Ketten, Knochen, Patronengurten und Facepaintings loszocken, ergibt das alsbald gut Gemische vor der Bühne. Dabei ist es gar nicht so voll wie zuvor, doch die dort Anwesenden feiern zünftig. Einige Ketzereien, Vocals und Ansagen, die in jedem Falle immer absolut unverständlich bleiben, kommen durchdringend. Der Dreier keltert seinen Tiefensound in allen Tempi voran, mit nicht ganz so viel wahnsinniger Performance wie auf der Open Air Bühne in der Eifel, aber reißt jeder der achtunddreißig Minuten dermaßen mit, dass der Publikumszuspruch dazu noch besser hätte sein müssen. Das fürchterliche Elektronik-Outro war jedenfalls nicht mehr dran Schuld  …


Ratzifatzi sind wir schon bei der finalen Band des Abends angelangt. Die heißt Friends Of Hell und kommt mit dem Necrobutcher, den wir von Niflheim kennen. Der performt hier recht munter und bewegungsfreudig, bekleidet mit einem Riesenkreuz um seinen Hals. Die meisten hier Anwesenden hatten dieses finnische Studioprojekt nicht auf der Uhr, dabei haben sie bereits zwei Alben und jüngst die EP „Doom Metal Revenge“ raus. Besonders oft waren sie live noch nicht zu sehen, wohl auch durch die Aktivitäten der Members in ihren Hauptbands. Nicht weiter verwunderlich, dass die nach dem Witchfinder General Album Benannten die langsamste Band heute sind. Schon eher verwunderlich die ungewohnt helle Singstimme vom Nifelheim Fronter. Einige Fistraiser feiern ihre Helden intensivst ab. Cooles Zeug sind Songs wie „Shadow Of The Impaler“ und „Bringer Of Evil“ schon, aber der Gig zieht sich irgendwie. Zum Schluss gibbet dann aber doch noch einen Hinhorcher, denn der Fünfer serviert „Black Magic“, nur halb so schnell wie das Original. Der Slayer Track, auch auf der oben angeführten EP gecovert, macht noch mal munter, dass wir nach vierundsechzig Minuten so zufrieden sein können, die Freunde der Hölle mal live gesehen zu haben.

Autor & Pics: Joxe Schaefer

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